Mein erster Eindruck vom iPad mini

Nun ist es endlich da, das iPad mini! Und eines möchte ich vorweg sagen: Ich habe es bestellt, um zu sehen, ob es mir zusagt und mein iPad 3 ersetzen kann. Wenn nicht, geht es wieder zurück. Ich habe das iPad mini mit 64 GB ohne LTE und natürlich in weiß gewählt – dazu ein SmartCover in rot (product red). Warum diesmal nur die WiFi-Version? Weil ich die Einsätze, bei denen ich wirklich eine Mobilfunkverbindung brauchte, an einer Hand abzählen kann. Dies ist mir den Aufpreis nicht mehr wert. Notfalls muss halt mein iPhone als WiFi-Hotspot herhalten.

Das Auspacken

Ich packte vorhin das neue Schätzchen aus und: Wow! Klein, leicht und wunderschön im iPhone 5 Style. Was will man mehr?

Dann schaltete ich das Gerät ein. AppleID eingeben und los geht’s. Alle Einstellungen, Content und Apps vom 3er werden auf dem iPad mini wiederhergestellt. Ich wartete sehnsüchtig, dass es endlich einsatzbereit ist. Und dann kam der große Augenblick.

Das Display

Mein Hauptaugenmerk fiel natürlich gleich auf das Display, weil ja viele die Abwesenheit einer Retina-Auflösung bemängeln. Hier kann ich Entwarnung geben! Alles prima! Klar, es kann mit dem Retina-Display der 3er oder 4er nicht mithalten, ist jedoch besser als das Display des iPad 2. Ich kann das gut beurteilen, weil ich alle iPad-Generationen hier zum Vergleich habe.

Wie gesagt, es ist nicht so astrein, wie das Retina aber dadurch, dass die gleiche Auflösung des iPad 2 (1024×768 Pixel) auf kleinerem Raum zur Verfügung stehen, hat man zumindest subjektiv einen besseren Eindruck vom Display des iPad mini. Wenn man das iPad mini in normaler Entfernung zu den Augen benutzt und nur 20 cm entfernt drauf starrt, dann fällt das Nicht-Retina gar nicht auf.

Man darf auch nicht vergessen, dass ein Retina-Display auch ein dickeres, schwereres Gerät und/oder eine wesentlich kürzere Akku-Laufzeit – zu der ich jetzt noch nichts sagen kann – bedeutet hätte.

Das Handling

Ja was soll ich dazu noch sagen? Ein echter Handschmeichler, eine Schmuckstück in Materialien und Verarbeitung und superleicht. Da macht die Nutzung wirklich richtig Spaß.

A5-Prozessor? Kein Problem, denn der packt es, wirklich alles genauso flüssig darzustellen und wiederzugeben, wie der A5X des iPad 3. Nichts hakt oder ruckelt. Alles bestens! Es macht wirklich tierisch Spaß mit dem iPad mini zu arbeiten, lesen, surfen oder zu zocken.

Die Lautsprecher

Wieder ein Wow! Denn was aus diesem recht kleinen Gerät aus den Stereo-Speakern kommt, ist echt beachtlich und steht den der größeren Brüdern in nichts nach.

Erstes Fazit

Ich bin glücklich mit dem Gerät und werde es definitiv behalten. Es wird mein iPad 3 ablösen und mein ständiger Begleiter werden.

Im Anschluss findet ihr noch ein paar Fotos und vielleicht schreibe ich später noch einige Worte, wenn sich neue Erkenntnisse (z.B. Akkulaufzeit) ergeben. Für die Leute, die über die Anschaffung eines iPad mini nachdenken, gebe ich hiermit eine klare Kaufempfehlung.

Übrigens: Wer nicht soviel Geld auf einmal ausgeben möchte, der kann sich das iPad mini LTE auch mit einem Laufzeitvertrag bei der Telekom holen. Da gibt es im Moment einige Aktionen bei den Tarifen in Verbindung mit Tablets »

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Tom

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3 Comments

  1. Ich habe auch von einem iPad 2 zu dem iPad Mini gewechselt. Habe allerdings die LTE Variante genommen, da es mir beim ipad2 ohne SIM tierisch auf die Nerven gegangen ist, immer mein iPhone als Hotspot zu benutzen. Und da gerade das iPad Mini dafür gemacht ist unterwegs dabei zu sein, habe ich mich für Celluar entschieden und sehr glücklich darüber. Einfach aus der Tasche holen und was nachschauen. 🙂

    Ansonsten bin ich auch sehr zufrieden mit dem Mini und vermisse in nur einem Punkt das größere Display. Beim malen. Ich Male gerne auf dem iPad und da merkt man den Unterschied natürlich. Aber ansonsten liebe ich es. 🙂

  2. Hallo!

    Danke für Deinen Bericht.

    Ich selbst hatte die letzten 6 Wochen das IPad Mini in Gebrauch.
    Es war ein 16GB mit Wifi+4G.

    Für mich war die Handlichkeit und das geringere Gewicht im Vergleich zum IPad 3 der Grund für die Entscheidung es mir zu kaufen. Es ist viel angenehmer das Mini für längere Zeit in der Hand zu halten um zu surfen, Filme zu schauen, zu lesen oder zu spielen. Ich nutzte es überwiegend, um darauf zu lesen.

    Der Akku hält in meinen Augen gut auch wenn es natürlich nicht mit dem des IPad 3 mithalten kann. Ist ja aber auch logisch, da es wesentlich kleiner ist. Ich schätze es hält zwischen 4 bis 6 Stunden. Je nach Einstellung und Nutzung (Wifi, 3G, Helligkeit, etc.)

    Das einzige Manko, welches ich nach einigen Wochen festgestellt habe waren meine Augen.
    Ich bin kurzsichtig und nach kurzer Zeit schmerzten meine Augen. Ich stellte fest, daß die Texte auf dem Display etwas unscharf waren und mit der Zeit wurde es mir zu anstrengend über einen längeren Zeitraum darauf zu lesen. (Zum Vergleich mit meinem IPad 3 passierte mir das nicht.)
    Daher hatte ich letztendlich mich schweren Herzens wieder von dem Mini getrennt.

    Das war meine Erfahrung und ich denke, die kann man nicht verallgemeinern.
    Das Gerät ist in meinen Augen wirklich gelungen und jeder sollte es sich bei Interesse mal wirklich anschauen.

    Gruß
    Maribel

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